Die IHKs sehen zugleich Chancen: Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Sicherheitstechnologien eröffnen neue Marktchancen und können eine neue Generation innovativer, technologieorientierter Unternehmen hervorbringen. Das wirkt sich zwar zunächst auf den zahlenmäßig engen Bereich der Tech-Start-ups aus (rund ein Prozent aller Gründungen), zieht aber zunehmend weitere Kreise.
Weitere wichtige Ergebnisse:
- Bürokratie und Komplexität bei Steuern und Förderanträgen bleiben die größten Gründungshemmnisse. Die DIHK fordert deshalb schnellere, vollständig digitale Verfahren und einen echten Paradigmenwechsel, damit Gründungen in Deutschland tatsächlich innerhalb weniger Stunden Realität werden können.
- Mit 36 Prozent erreicht der Anteil der Gründungen aus Mangel an Erwerbsalternativen den höchsten Stand seit elf Jahren; zugleich zeigen viele Geschäftskonzepte Schwächen bei Finanzierung und Planung.
- Das Gründungsinteresse von Frauen bleibt hoch – inzwischen nutzen nahezu ebenso viele Frauen wie Männer die IHK-Gründungsberatung.
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